„Macht es Spaß, Bürgermeisterin zu sein?“
FfR-Sommerferienprogramm 2026 – Besuch im Rathaus Renningen
Am 06. August 2026 besuchten 14 Mädchen und Jungen im Rahmen des FfR-Sommerferienprogramms das Rathaus Renningen. Begleitet wurden sie von den Gemeinderätinnen Resi Berger-Bäuerle und Claudia Ebner. Ziel des Vormittags war es, die Arbeit der Stadtverwaltung kennenzulernen – von der Erstausstellung eines Ausweises bis zu Fragen des Klimaschutzes.

Im Bürgerbüro erklärte Frau Haug, warum der Personalausweis so wichtig sei, und demonstrierte die Aufnahme eines biometrischen Fotos mit Fingerabdruck.
Anschließend ging es in den historischen Gebäudeteil mit den früheren Räumen von Polizei und Gefängnis. In der Stabstelle stellte die Assistentin der Bürgermeisterin, Frau Wagner, die Arbeit ihres Teams vor: Wirtschaftsförderung (Frau Form), Geschäftsstelle Gemeinderat und Jugendgemeinderat (Frau Kroschwald), Klimaschutz (Frau Hermann) sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Frau Frickinger). Bei einem interaktiven Angebot formulierten die Kinder ihre Wünsche für Renningen: mehr Bäume, zusätzliche Insektenwiesen, weniger Müll, ein Basketballplatz sowie ein Badesee mit Strand in Malmsheim – und vieles mehr. Das Plakat mit allen Anliegen wurde für die spätere Diskussion in den Sitzungssaal gebracht.
In der Sozialstation gaben Frau Kurz und Frau Haug Einblicke in die Unterstützung für Menschen in besonderen Lebenslagen. Besonderes Interesse fanden die E-Autos und E-Fahrräder im Einsatz der Stadt.
Die Abteilung Planen–Technik–Bauen im 1. Obergeschoss der Hauptstraße 5 verglich Frau Kautz augenzwinkernd mit der Aufbauanleitung einer Legostadt – mit großen Plänen und einer Registratur, in der jeder Bauantrag wiederzufinden ist.
Im Bereich Soziales und Senioren (Erdgeschoss, Hauptstraße 5) erläuterte Frau Wörner Hilfsangebote wie Wohngeld und weitere Unterstützungsleistungen. Hier nutzten die Kinder eine kühle Pause zum Vespern.
Weiter ging es zur Abteilung Kinder und Familie (Hindenburgstraße 1, Zugang über Hauptstraße), die Herr Dreßen vorstellte. Bei einem Quiz recherchierten die Kinder in Teams Antworten direkt bei den Mitarbeitenden: etwa, dass derzeit 1.340 Kinder in Renningen Kindergärten, Krippen, Kindertagespflege oder die Schulkindbetreuung besuchen, und dass ein Kind im Schnitt rund 250 Fragen am Tag stellt. Die beste Gruppe erhielt Sonnenhüte, alle Teilnehmenden Schlüsselanhänger.
Im Sitzungssaal nahm sich Bürgermeisterin Frau Hettmer abschließend Zeit für die vielen Fragen der Kinder – sie interessierte sich sehr für die Themen auf dem zuvor erstellten Plakat. In einer simulierten Gemeinderatssitzung debattierten die Kinder sachlich über das Thema Insektenwiesen; ein Mädchen übernahm dabei die Rolle der Bürgermeisterin.
Zum Abschluss entstand ein Erinnerungsfoto vor dem Rathaus. Eine besondere Überraschung folgte: Der städtische Archivar, Herr Maisch, ließ die historische Alarmglocke unter dem Rathausdach erklingen – deshalb war am 06. August um 12:40 Uhr in Renningen eine Glocke zu hören. Für das engagierte Mitmachen gab es zum Schluss für alle ein Eis.

Wir danken Bürgermeisterin Frau Hettmer und den zahlreichen Beschäftigten der Verwaltung, die diesen lebendigen Blick hinter die Kulissen möglich gemacht haben.