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Am 18. März fand im Haus am Rankbach eine gut besuchte Informationsveranstaltung der FfR zum Thema „Prävention und Bewusstseinsbildung: der richtige Umgang mit Geld“ statt. Die Referentin Kirsten Kaps von der Schuldnerberatung des Landratsamts Böblingen vermittelte den generationsübergreifenden anwesenden Besucherinnen praxisnahe Einblicke in finanzielle Risiken und verantwortungsbewusstes Haushalten.

Im Mittelpunkt des Vortrags standen typische Wege in die Überschuldung. Anschaulich wurde aufgezeigt, wie schnell sich finanzielle Engpässe entwickeln können – etwa durch unbedachte App-Einkäufe, Impulskäufe oder die Nutzung von Bezahldiensten wie „buy now, pay later“ (z.B. Klarna).

Sehr anschaulich wurde auch die sogenannte „Big six“ der Überschuldungsursachen dargestellt – eine grafische Übersicht, die die häufigsten Gründe wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Trennung verdeutlicht. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Information rund um das Pfändungsschutzkonto, das Betroffenen ein Mindestmaß an finanzieller Sicherheit bietet.

Ein Augenmerk legte die Referentin auf die finanzielle Planung im Ruhestand, insbesondere für Frauen. Hier wurde unter anderem der Tipp gegeben, mögliche Rentenlücken frühzeitig zu erkennen und durch freiwillige Nachzahlungen auszugleichen.

Darüber hinaus erhielten die Teilnehmerinnen Informationen darüber, welche Unterstützung die Schuldnerberatung bietet. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass bei Beratungswunsch mit Wartezeiten zu rechnen ist.

Ein praktischer Tipp für den Alltag war die sogenannte 50-30-20 Regel: 50% des Einkommens sollten für Fixkosten eingeplant werden, 30% für Freizeit und persönliche Ausgaben, während 20% idealerweise gespart werden.

Die Veranstaltung bot viele wertvolle Impulse und regte zum bewussteren Umgang mit Geld an.

Die Frauen für Renningen danken der Referentin für den informativen und praxisnahen Vortrag.